Im Interview: Karoline Henn, Gründungsmitglied des Kreativmarkt Hörste

Im Interview: Karoline Henn, Gründungsmitglied des Kreativmarkt Hörste Zum 16. Kreativmarkt Hörste wollen wir Euch ein besonderes Interview mit der Begründerin des Kreativmarkt Hörstes präsentieren. Wir haben uns mit Karoline Henn getroffen und einmal nachgefragt, was der Kreativmarkt Hörste für sie bedeutet und auch wo sie die ein oder andere Herausforderung sieht.

Zum 16. Kreativmarkt Hörste wollen wir Euch ein besonderes Interview mit der Begründerin des Kreativmarkt Hörstes präsentieren. Wir haben uns mit Karoline Henn getroffen und einmal nachgefragt, was der Kreativmarkt Hörste für sie bedeutet und auch wo sie die ein oder andere Herausforderung sieht.

Karoline Henn ist seit mehr als acht Jahren beim Kreativmarkt dabei und sorgt dafür, dass sich sowohl Gäste als auch Aussteller auf dem Kreativmarkt wohl fühlen.
Karoline Henn ist seit mehr als acht Jahren beim Kreativmarkt dabei und sorgt dafür, dass sich sowohl Gäste als auch Aussteller auf dem Kreativmarkt wohl fühlen.

Florian Jacob:
Hallo Karoline, was bedeutet für Dich der Kreativmarkt Hörste?

Karoline Henn:
Kreativmarkt ist für mich, dass hier Leute zusammenfinden, die kreativ sind und sich auch für kreative Dinge interessieren. Es sind auch die Leute, mit denen wir zusammenkommen, da habe ich auch besondere Freude dran. Das habe ich schon immer gerne gemacht, weil ich selber auch viele kreative und ausgefallene Dinge mache. Deswegen ist Kreativmarkt für mich eine Vielfalt, die die unterschiedlichsten Leute begeistert. Es ist toll zu sehen, was die anderen Teilnehmer schaffen, vor denen man einen riesen Respekt hat. Das bewundere ich, manchmal versuche ich mich auch an den unterschiedlichsten Sachen. Wichtig ist aber immer, dass man sich treu bleibt.

Florian Jacob:
Was bietet der Kreativmarkt für Leistungen oder auch Produkte an?

Zum Probieren auf dem Kreativmarkt Hörste: Zwiebelchutney und vieles Weiteres.

Karoline Henn:
Der Kreativmarkt bietet Genähtes, Getöpfertes. Wo ich auch viel Freude dran habe, sind Teddies oder Puppen. Kochbücher, vieles Gemaltes. So etwas begeistert immer wieder. Wir haben eine Teilnehmerin, die sich mit Stickerein beschäftigt, aber auch einige Kreative, die sich an Patchwork-Decken ausprobieren. Alles, was da ist, ob das Schmiedeeisen sind, Holz, egal was, ist von viel Kreativität und Liebe geprägt. Auch die schmackhaften Sachen, Soßen, Zwiebel-Chutneys, die Pesto und Gewürzmischungen. Auch beim Schmuck findet sich viel, das man gerne auch als Ausstellerin mitnehmen möchte.

Florian Jacob:
Wenn ich schon einmal auf dem Kreativmarkt in Hörste war, warum sollte ich ein zweites Mal den Kreativmarkt besuchen?

Neue Aussteller sind immer willkommen und sorgen für Freude bei allen Teilnehmern.

Karoline Henn:
Ich würde ein zweites, oder auch ein drittes Mal kommen, weil grade hier sehr viel geboten wird. Als Kreativmarkt achten wir auch darauf, dass sich das Sortiment nicht bei unterschiedlichen Teilnehmern doppelt. Immer wieder kommen neue Sachen dazu. Dieses Mal haben wir gleich vier neue Produkte oder Sortimente von eigens hergestellten Sachen, auf die ich mich auch besonders freue. Diese Kreativität, die in wirklich allen Produkten und auch Teilnehmern steckt, ist etwas Besonderes. Wenn ich das Haus des Gastes betrete, geht mein Herz auf und ich nehme die Atmosphäre auf. Es ist einfach toll.

„Am Anfang war es die Idee, die entstanden ist, weil ich Etwas gesucht habe, der Kreativmarkt und auch das Team dahinter sind ein Riesenglück.“

Florian Jacob:
Welche Herausforderungen siehst Du, wenn Du mit so vielen unterschieden Leuten zusammenarbeitest?

Karoline Henn:
Die Herausforderung ist die, auch neue Menschen kennenzulernen, wie kann man mit ihnen umgehen, wie können wir als Gruppe sie aufnehmen? Ich habe dabei tolle Hilfen, alleine ist das nicht zu schaffen. Das Organisations-Team sorgt dafür, dass es immer weiter geht. Wenn da mal einer stockt oder auch nicht weiterkommt, sind die anderen sofort zur Hilfe. Die Susanne Jacob und auch Du, als Organisations-Team arbeiten wir gut zusammen. Eigentlich kann man da nicht unbedingt von Herausforderungen sprechen, weil niemand von uns allein ist. Wir können uns aufeinander verlassen.
Am Anfang war es die Idee, die entstanden ist, weil ich etwas gesucht habe, der Kreativmarkt und auch das Team dahinter sind ein Riesenglück.

Florian Jacob:
Was wünscht Du dir als Mitglied des Organisations-Team vom neuen Markt, der jetzt auf uns zukommt?

Karoline Henn:
Dass es organisatorisch genau so gut klappt, wie auch die Jahre zuvor. Dass die Aussteller und Ausstellerinnen Erfolg haben, glücklich aus dem Haus des Gastes gehen, wenn der Kreativmarkt vorbei ist. Dass auch dieses Jahr die Gäste in das Haus des Gastes kommen und sagen: „Das ist wieder richtig toll.“ Die sind jedes Mal begeistert, zum Kreativmarkt zu kommen. Eigentlich ist das wie eine Familie, das geht von alleine, die meisten wissen schon, wie es geht und die Neuen werden an die Hand genommen.

Florian Jacob:
Was gibst Du Ausstellern auf den Weg, die das erste Mal dabei sind?

Karoline Henn:
Den Ausstellern möchte ich auf den Weg geben, wie ich es mir selber auch auf den Weg gebe, dass sie mit Begeisterung an den Kreativmarkt herangehen, dass sie positiv auf die Leute zugehen. Die Besucher kommen nicht von alleine, man muss ihnen auch etwas bieten oder etwas erzählen. Dass die Aussteller am Ende der zwei Tage des Kreativmarkts Erfolg gehabt haben, etwas lernen konnten, dass sie hinterher auch sagen: „wie eine Familie“.

„Es ist wirklich alles da, Osterdekorationen, kleine Geschenke oder auch für Weihnachten. Das Tolle ist auch, dass man nicht viel Geld mitnehmen muss.“

Florian Jacob:
An welchem Tag sind mehr Besucher im Haus?

Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Sowohl in der Caféteria, als auch am Grill.

Karoline Henn:
Sonntag. Am Samstag sind noch alle Geschäfte auf, viele gehen auch noch arbeiten. Wenn schönes Wetter ist, wird, grade auch im Frühling, viel im Garten gemacht. Es kommen natürlich auch viele Besucher am Samstag, sonntags kommen einige aber auch schon nach dem traditionellem Kirchenbesuch. Viele Wanderer kommen auch gerne zum Kreativmarkt. Es kommt auch vor, dass einige Autofahrer aufgrund der Schilder spontan anhalten und uns auf dem Kreativmarkt besuchen. Unsere Cafeteria lockt auch viele Besucher an, samstags, wie auch sonntags. Neben Kaffee und Kuchen bieten die Aussteller auch Herzhaftes an, zum Beispiel eine leckere Curry-Wurst, da muss man auch nichts kochen.

Florian Jacob:
Wenn ich für einen bestimmten Anlass, zum Beispiel Ostern etwas suche, bin ich beim Kreativmarkt richtig?

Karoline Henn:
Ja, weil Du hier einfach Vieles hast, das sich auch auf die Jahreszeiten oder bevorstehenden Feste bezieht. Es ist wirklich alles da, Osterdekorationen, kleine Geschenke oder auch für Weihnachten. Das Tolle ist auch, dass man nicht viel Geld mitnehmen muss. Man kann auch tolle Sachen kaufen, zum Beispiel kleine Karten oder auch Präsente. Ob man darauf Gutscheine macht, oder einfach so weiterverschenkt, das ist alles möglich. Man kann hier dann auch etwas richtig Schönes kaufen.

Florian Jacob:
Wie lautet dein Abschluss-Statement für den Kreativmarkt? Was wünscht Du dir für die Zukunft des Kreativmarkts?

Karoline Henn:
Für die weiteren Jahre wünsche ich mir, dass es so weiter geht, wie die vergangenen acht Jahre. Das war bisher immer super, manchmal ein spannendes Abenteuer, aber immer wieder sehr schön.

Florian Jacob:
Vielen Dank für das nette Gespräch und viel Erfolg beim nächsten Kreativmarkt Hörste. Dieser findet übrigens am Samstag, den 06.04.2019 und am Sonntag, den 07.04.2019 statt. Wir freuen uns auf Euch.

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